USA Westküste Rundreise 2026 Reiseguide - unsere Erfahrung
- Jacqueline

- vor 1 Tag
- 18 Min. Lesezeit
Einer der größten unserer Kindheitsträume bewahrheitete sich in diesem Jahr, denn wir machten einen Roadtrip entlang der Westküste der USA! Dabei fuhren wir durch etwa 4 Bundesstaaten Amerikas, legten ca. 4000km zurück und entdeckten wahnsinnig schöne Orte. Teilweise kamen wir uns vor, als seien wir auf dem Mars. Selbstverständlich kostete uns die Planung einiges an Zeit, denn es gibt soooooo viel zu sehen. Gleichzeitig sind die USA ein sehr teurer Spaß (der ganze Kontinent hat uns finanziell an ganz neue Grenzen gebracht :D). Dennoch würden wir die Erinnerungen daran niemals missen wollen.
Für deine Rundreise stellen wir diesen Reiseguide für deine USA Westküsten Rundreise 2026 zusammen und hoffen, dass dir deine Planung dadurch einfacher fällt.

Kapitelübersicht zur USA Westküste Rundreise 2026
Später lesen? Pin´dir unseren USA Westküste Rundreise 2026 Reiseguide
USA Einreise 2026 - ESTA?
Für die meisten Reisenden aus Deutschland reicht das sogenannte ESTA völlig aus :)
Es ist eine elektronische Einreisegenehmigung, wie du sie vielleicht aus anderen Ländern ebenfalls schon kennst. Das ESTA kannst du ganz leicht online beantragen. Es gilt ausschließlich für touristische Reisen bis zu 90 Tage und ist in der Regel zwei Jahre gültig (oder bis dein Reisepass abläuft.)
Wichtige Dokumente & Kosten zur Einreise in die USA:
Du brauchst einen gültigen biometrischen Reisepass
Der Antrag sollte spätestens 72 Stunden vor Abreise gestellt werden
Kostet aktuell ca. 21 USD/Person
Uns ist hier ein Fehler unterlaufen, der uns beinahe die Einreise gekostet hätte. Dazu aber im Beitrag zur USA Einreise 2026 mehr.
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Im Allgemeinen lohnt es sich generell immer bei unserem Auswärtigen Amt mal nachzuschauen, denn die Lage kann sich ja inzwischen sehr schnell verändern.
USA Rundreise planen - unsere Route
Unsere Route führte von Seattle durch die Redwoods nach San Francisco. Dann verbrachten wir ca. 14 Tage in den Bundesstaaten Nevada, Utah und Arizona, ehe es wieder zurück nach Kalifornien, Los Angeles, ging. Für uns eine strategische Entscheidung, dies so zu planen. Leider mussten wir aufgrund der Reisezeit einige Abstriche machen. Dazu aber gleich mehr.
Wir können diese USA Reise Route aber unbedingt empfehlen, da wir in den knapp vier Wochen USA effektive Reisezeit wirklich viel von der Westküste und dem angrenzenden Inland gesehen haben. (wir hatten ein paar housesits dazwischen, weshalb du diese Route sicherlich kürzer oder ausführlicher bereisen kannst)
Beste Reisezeit USA Roadtrip an der Westküste
Gleich vorweg müssen wir sagen, dass wir zum wohl schlechtesten Zeitpunkt (laut Internet) in den USA unterwegs waren. Denn mit unserem Mietwagen konnten wir leider bestimmte Gebiete aufgrund der Wetterbedingungen nicht anfahren. Das gilt es sich auch zu merken, wenn du selbst mit dem Mietwagen einen Roadtrip durch die USA machen möchtest. Denn im Winter (Nebensaison) gelten in den Nationalparks bestimmte Regeln, die mit dem Mietwagen leider nicht eingehalten werden können - dazu gleich mehr.
Die beste Reisezeit für einen Roadtrip an der Westküste der USA ist das Frühjahr oder der Herbst. Die zwei Jahreszeiten gelten aufgrund der perfekten Wetterbedingungen für Wander - und Sonnentage als beste Zeit für deine Rundreise. Allerdings spiegelt sich das auch in den Preisen (obwohl die USA immer teuer sind) und eben auch in den Menschenmassen wider. Selbst in der Nebensaison war in den bekannten Ecken sehr viel los!
USA Rundreise Westküste im Winter?
Der Winter bietet als Nebensaison eine hervorragende Alternative, wenn du den Touristenmassen entgehen willst. Ebenso wie der Hochsommer (obwohl wir dir eine Reise ins Death Valley im Hochsommer eher nicht empfehlen würden). Der Winter an der Westküste der USA startet meist im September und reicht oft bis Ende März. Je nach Gebiet.
Wir bereisten die USA im Februar/März und hatten in Seattle wirklich wunderschöne, sonnige Tage, ebenso wie in San Francisco. Dafür gab es Schneestürme auf dem Weg nach Fresno und ins Death Valley. Ärgerlich war auch, dass auf den Straßen zum Yosemite und zum Sequoia National National Park Schneekettenpflicht gilt, diese aber an den Mietfahrzeugen nicht erlaubt sind. Gleichzeitig waren die Straßen aufgrund des Schneesturms ohnehin gesperrt. Du siehst also: Das Wetter spielt in der Nebensaison eine große Rolle. Im Death Valley war es dafür sehr angenehm (ja fast schon kalt), zum Wandern aber perfekt. Während es dann in Utah schon richtig warm wurde :)
Mitte März hatten wir in Los Angeles und Umgebung dann schon wirklich heiße 40 Grad. Diese Temperaturunterschiede gehören in den USA dazu. Manche Gebiete liegen weiter oben, andere tiefer und selbstverständlich spielen auch die immense Entfernung der verschiedenen Orte eine große Rolle!
Rundreise mit dem Mietwagen
Wie oben bereits erwähnt, haben wir uns bei der Einreise in die USA für den Amtrak (den Schnellzug der USA) entschieden, um von Vancouver nach Seattle zu gelangen. In Seattle mieteten wir uns aber einen Mietwagen* und waren sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Für uns bot der Anbieter Alamo (den wir aus der Community empfohlen bekamen) sehr viele Vorteile, weshalb wir uns für diesen entschieden. Gleichzeitig können sich Konditionen immer ändern, weshalb sich ein Vergleich sehr lohnen kann.
Das einzige, was wirklich blöd gelaufen ist, war die Schneeketten-Pflicht. Leider war uns vorab nicht bewusst, dass diese an einem Mietwagen nicht angebracht werden dürfen. Das solltest du bei deiner Reise bedenken und dich für eine andere Reisezeit oder einen Mietwagen-Anbieter entscheiden, der das Anbringen erlaubt.

Mit dem Mietwagen durch die USA?
Zuvor hatten wir die Möglichkeit viel mit Amerikaner*innen zu sprechen und uns Tipps einzuholen. Mehrfach wurde uns aufgrund der Jahreszeit von einem Camper abgeraten, weshalb wir uns für einen Mietwagen entschieden haben. Wir können für einen Vergleich Check24 empfehlen.
Gibt es Rastplätze in den USA?
Eine Frage, die wir uns auch gestellt haben, da ich, Jacqueline, sehr oft und gerne die Waschräume aufsuche. Je nach Bundesstaat unterscheidet sich das aber unserer Erfahrung nach.
Im Bundesstaat Washington mussten wir für eine Toiletten-Pause von den Autobahnen (Highways, Interstates etc.) herunterfahren und beispielsweise in einer Tankstelle, Walmart oder Restaurant einkehren.
In Oregon gab es Rastplätze und in Kalifornien erinnerte es uns ein wenig an unsere deutschen Autohöfe.
Utah, Arizona und Nevada haben wir außerhalb der Nationalparks immer auf Tankstellen gehofft oder fuhren einen Walmart an.
Gibt es viele Mautstraßen?
Auch eine Frage, die uns aufgrund der Kosten beschäftigte. Aber an der Westküste gibt es, so unsere Erfahrung, kaum Straßen auf denen du bezahlen musst. Das einzige Mal, das wir bezahlt haben, war die Überfahrt der Golden Gate Bridge - und das hat sich wirklich sehr gelohnt :)
Muss ich beim Fahren auf amerikanischen Straßen etwas beachten?

Ehrlich gesagt ein Punkt mit dem wir uns vor der USA Rundreise kaum beschäftigt haben. Schließlich sind wir schon überall Auto gefahren (unter anderem haben wir einmal ganz Thailand mit dem Auto durchquert). Allerdings müssen wir sagen, dass wir sogar lieber in Bangkok auf neun Spuren Auto gefahren sind, als in den Städten der USA. Das liegt einfach an den, für uns, seltsamen Regeln. Beispielsweise fährt an einer Kreuzung oder an einem Stoppschild immer derjenige, der zuerst an die Kreuzung kam. Dabei spielen Faktoren wie Rechts vor Links etc. keine Rolle. Auch hatten wir das Gefühl, dass häufiger gedrängelt wurde und sich selten an Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten wird. Und es wird auch von allen Seiten überholt. Vielleicht lag das aber auch an unserer gemütlicheren Fahrweise :D Solltest du Erfahrungswerte haben, freuen wir uns in den Kommentaren sehr über deine Meinung :) Hervorzuheben sind auf jeden Fall die großen, breiten Straßen, die Teilweise gefühlt endlos in eine Richtung gehen und auf denen wir ab und zu sogar komplett alleine waren.

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Welche Städte lohnen sich auf dem USA Roadtrip an der Westküste?
Für uns war klar, dass wir die "bekanntesten" Großstädte gerne einmal bereisen möchten. Leider mussten wir dabei auf San Diego verzichten, da das unser Budget komplett gesprengt hätte. Aber wir konnten Seattle, San Francisco, Las Vegas und Los Angeles sehen und bereuen unsere Wahl auch nicht. Ob sich die Städte lohnen, liegt natürlich sehr von deinen individuellen Wünschen ab. Wir geben dir hier aber gerne einen kleinen Überblick:
Seattle
wunderschöne Bergkulisse direkt an der Elliot Bay
Wanderwege in unmittelbarer Umgebung
Meer & Strände
vielseitig, egal ob für Natur- oder Stadtliebhaber
eher regnerisch
San Francisco
ikonisch
viele Museen und bekannte Sehenswürdigkeiten
oft neblig mit milden Temperaturen (je nach Jahreszeit)
Wanderwege rund um die Stadt vor allem an der Golden Gate Bridge
Meer & Strände
Alcatraz
leider sehr viel Kriminalität (Autos werden oft aufgebrochen)
Las Vegas
laut & verrückt
finanzieller Totalschaden :D
je nach Jahreszeit warm bis heiß
Spielparadies mit teils veralteten Mustern
Vorsicht vor den Promotions, die für ein Bild sehr viel Geld verlangen
tolle Shows & Restaurants
Los Angeles
ikonisch
für Kinder und Erwachsene (Disneyland, Universal Studios, Luna Park am Pier, Magic Mountain)
Meer & Kilometer Lange Strände
Sonnenuntergänge sind eine 12/10
finanziell ebenfalls bedenklich
etliche Wanderwege
Museen
GTA Feeling :D (Hilmar's Kommentar)
Für uns lohnte sich jeder Abstecher. Wenn du aber mehr zu den einzelnen Städten wissen möchtest - von Transport, Sehenswürdigkeiten bis hin zu Kosten, können wir dir die jeweiligen Städteguides empfehlen. (An diesen arbeiten wir derzeit aber noch :))
Checkliste für deinen USA Roadtrip:
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⛰️ Nationalparks mit dem America the Beauty Pass*
Sind die Großstädte der USA gefährlich?
Eine sehr häufig gestellte Frage an uns im Zusammenhang mit den derzeitigen Entwicklungen. Vor allem, da ich ja eine Person of Color bin und mir mehrfach abgeraten wurde, derzeit die USA zu bereisen. Wir wollen dir hier einen ehrlichen Einblick in unsere Reiseerfahrung liefern und können dir sagen: Wir waren schon überrascht!
An der Westküste der USA - so unsere Erfahrung - sind die Menschen gespenstig freundlich :D Für uns aus Deutschland erst einmal ein kleiner Schock wie serviceorientiert, unvoreingenommen (zumindest im engen Kontakt) und freundlich die Menschen waren. Natürlich bemerkten wir hier und da, dass der Egoismus hoch im Kurs ist oder dass die Leute sich ungern an Absprachen hielten, aber alle hießen uns regelrecht Willkommen! Selbstverständlich auch, weil unser Englisch sehr gut ist und wir uns immer mit jedem verständigen konnten.
Nun aber zu den Großstädten - hier müssen wir sagen, dass es schon ein wenig befremdlich für uns war. Wir kommen beide aus Dörfern, lebten die meiste Zeit unseres Lebens auch abseits von der Großstadt und in München haben wir uns stets sicher gefühlt. In den Großstädten der USA gibt es sehr viel Obdachlosigkeit, darunter manche, die leiden und keinen anderen Ausweg wissen, als zu Suchtmitteln zu greifen. Natürlich bleibt das in ihrem Verhalten nicht unbemerkt und löst Unbehagen aus, wenn man an den Menschen vorbeiläuft. Allerdings waren wir nie akut in Gefahr! Trotzdem würden wir sagen, dass du beim Bereisen der Städte einige Straßen meiden solltest. Sei am besten nie allein in der Nacht unterwegs (aber das ist ja inzwischen überall der Fall und auch eher eine Vorsichtsmaßnahme). Wie gesagt, wir haben uns nie wirklich in Gefahr befunden.
Einzig und allein in San Francisco würden wir vom Parken in bestimmten Ecken der Stadt abraten. Dazu aber mehr im Guide zur Stadt.
Unsere Route und alle Stopps auf dem USA Westküsten Roadtrip
Stopp USA Roadtrip: Seattle
Mehrfach wurde uns davon abgeraten die bevölkerungsreichste Stadt im Bundesstaat Washington zu bereisen. Schlichtweg aus dem Grund, dass die Stadt sehr langweilig sein soll. Allerdings empfanden wir das nicht so. Umrundet von hohen Bergen, unzähligen Wanderwegen, und einem Hafen sowie einer krassen Skyline, war Seattle für uns irgendwie genau der Ort, der uns am meisten angesprochen hat.
Derzeit arbeiten wir noch an einem genauen Städteguide für dich.
🏨 Hotelempfehlung von Herzen: Citizenm Seattle*
(Beste Lage, tolle Aussicht und kostenloses Sprudelwasser :D)
USA Roadtrip Stopp: Grants Pass
Von Seattle ging es mit dem Mietwagen nach Grants Pass, Oregon. Zwischen den beiden Städten liegen etwa 670km und es gibt auch den ein oder anderen Halt wie z.B Salem. Das ließen wir allerdings wegen Zeitmangels komplett ausfallen. Grants Pass ist ebenfalls ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen. Oregon ist für seine malerischen Felsenküsten mit Tannenwälder bekannt, die du nicht verpassen solltest. Wie gesagt, Zeit- und Geldmangel drängten uns dazu, weiterzufahren. Wir würden dir, sollte es dein Budget hergeben, ein paar Tage empfehlen.
🏨 unser AirBnB in Grants Pass: AirBnB in Grants Pass
Besondere Highlights auf dem Weg von Grants Pass nach San Francisco
die Redwoods/ Redwood National Park: Diesen durchfährst du, wenn du von Grants Pass nach San Francisco fährst und die Küstenstrecke im Westen wählst. Die ist zwar etwas länger aber sie war für uns ein absolutes Highlight. Wir blieben öfter am Straßenrand stehen, um die höchsten Bäume der Welt zu bewundern. Es war unsere Trostpille, da wir den General Shermann im Sequoia NP nicht sehen konnten :)
Elche am Straßenrand: Wir hatten Glück, denn auf dem Weg konnten wir eine ganze Elch Herde in freier Wildbahn am Straßenrand sehen.
Oceanroad: Ja, es ist teils eine Küstenstraße und deshalb kannst du das raue Meer sehr oft bewundern. Wir haben hier auch eine kurze Essenspause eingelegt und die malerische Aussicht genossen.
USA Roadtrip Stopp: San Francisco (Sausalito)
Unsere Entdeckungtour ging in San Francisco weiter. Für die erste Nacht holten wir uns eine Unterkunft außerhalb der Metropole, da es in der Innenstadt sehr teuer werden kann und wir außerdem unbedingt bei Tageslicht über die Golden Gate Bridge fahren wollten. Trotz der Jahreszeit zeigte sich San Francisco meist von seiner besten Seite. Wir hatten oft strahlenden Sonnenschein bei blauem Himmel. Bekannt ist die Stadt sicher durch Alcatraz, den ikonischen Cable Cars und den 40 Hügeln, auf denen alles erbaut wurde. Trotz der Kriminalität bezüglich der Autos, fühlten wir uns sehr wohl. Es bedarf mit einem Mietwagen einfach bloß etwas mehr Planung.
Wir schreiben derzeit noch über einen genauen Städteguide für Dich.
🏨 unser außergewöhnliches AriBnb in Sausalito können wir leider nicht empfehlen. Bei unserem Lieblingsanbieter Trip.com* findest du aber viele Hotels.
USA Roadtrip Stopps: San José
Hier hätten wir sehr gerne etwas mehr Zeit verbracht. Leider konnten wir nur im strömenden Regen einen Abstecher in Palo Alto (Standfort University) und in San Josés Innentstadt machen. Die Santana Row war hübsch anzusehen, allerdings nichts für unsere Geldbeutel ;D. Daneben gibt es noch das Winchester House zum Gruseln, was wir uns gerne angesehen hätten, dessen Preise aber leider auch to much für unser Budget waren. Danach folgte das neue Headquarter von Apple (na ja zumindest das Visitor Center), einen kurzen Trip zu Google und Co. entlang der Um San José und in der Stadt gibt es wirklich viel zu sehen. Wenn du daran Interesse hast, solltest du unbedingt 2-4 Tage einplanen, um dich genauer umsehen zu können. Im Nachhinein wären wir gerne länger dort geblieben, was selbstverständlich eine individuelle Entscheidung ist. Von San José ging es für uns dann nach Fresno - eine wirklich tolle Strecke zum Fahren :)
🏨 unser AriBnb in Fresno, dessen Eigentümer sogar deutschen Hintergrund hatte.
Besonderheiten von Fresno nach Ridgecrest
Die Strecke von etwa 360km zieht sich, vor allem, weil wir wegen eines Schneesturms sogar einen Umweg machen mussten und deshalb knapp 400km fuhren. Der Umweg brachte uns aber zu wunderschönen Bergen, die einen an Schottland oder Irland erinnern, nicht aber an die USA. Wir waren beeindruckt wie unterschiedlich die Landschaften trotz geringer Entfernung waren. Denn nur etwa 100km später, landeten wir praktisch auf dem Mars - in den Redcliffs.
5 . USA Roadtrip Stopp: Ridgecrest
Von Fresno, wo wir eine Nacht schliefen, um uns auszuruhen, ging es weiter nach Ridgecrest. Das wirklich sehr kleine Städtchen liegt am Rande des Death Valleys und um Geld zu sparen, schliefen wir dort. Zuerst waren wir von den Bewertungen des Motels nicht begeistert, müssen aber im Nachhinein sagen, dass die Unterkunft für den Preis wirklich Top war! Außerdem war die Lage grandios! Umzingelt von Bergen, die mit Schnee bedeckt waren, und unweit entfernt vom ersten Naturspektakel des Death Valleys. Außerdem hatten wir so auch diese schöne authentische Motel Erfahrung mit Eiswürfel Automat, Parkplatz vor dem Zimmer und klassisch, amerikanischem Frühstück. einfach eine Ehrfahrung wert. :)
🏨 Herzensempfehlung des Motels: Days Inn Wyndham Ridgecrest*

USA Roadtrip Stopp: Death Valley

Das Death Valley bietet ebenfalls so viel zu sehen, dass du dort auch gerne 5 Tage verbringen kannst. Insbesondere, wenn du wandern möchtest und nicht auf das Budget achten musst :) Wir haben vier Stopps gemacht und sind praktisch durch gefahren und haben nicht direkt dort übernachtet:
Mesquite Flat Sand Dunes
Red Cathedral
Devils Golf Course
Badwater Basin
Du fährst eine Art Scenic Road durch das Death Valley und kannst hierbei einige Trails nehmen, wenn du möchtest. Wenn du alle sehen willst, solltest du wirklich mehr Zeit einplanen und ein Auto mit Allradantrieb mieten. Manche Pisten sind Off-Road und wären uns, trotz SUV, zu heikel gewesen.
USA Roadtrip Stopp: Las Vegas
Wie du sehen kannst, haben wir schon so viel erlebt, bis wir im Bundesstaat Nevada ankamen. Deshalb bot sich ein Stopp von drei Tagen in der Metropole an. Leider konnte in dieser Großstadt der Funke auf uns nicht überspringen, dazu aber mehr in einem Beitrag über Las Vegas, an dem wir gerade noch arbeiten. Trotzdem sind wir froh diese Stadt einmal mit eigenen Augen gesehen zu haben.
Es bietet sich an, wenn du ein etwas größeres Budget hast, direkt am Strip zu übernachten um nicht noch extra fürs Parken zu zahlen, denn hingegen der Meinungen im Netz gibt es KEINE Möglichkeit mehr kostenlos bei den Casinos zu parken. Da sind wir stark auf die Schnauze geflogen. Dazu aber mehr in unserem Guide. Wenn du nicht ganz so viel fahren möchtest, kannst du auch einige Touren von Vegas aus machen, wie zum Beispiel den Grand Canyon*.
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USA Roadtrip Stopp: St. George, Valley of Fire

Von Las Vegas ging es mit einem Zwischenstopp im Valley of Fire nach St. George. Diese Kleinstadt in Utah ist für die Nähe zum Zion Nationalpark bekannt, bietet aber noch mehr Wanderwege in der Umgebung. Wir sind beispielweise noch zu den Redcliffs gefahren. Von hier aus könntest du aber auch zum Bryce Canyon. Es gibt wirklich viele Wege und Wanderungen, deshalb würden wir dir empfehlen mindestens drei volle Tage einzuplanen. Die Unterkunft hatte eine Waschmaschine, was bei einem solch Abenteurreichen Trip doch von Vorteil war :) Hier kann man vor Ort auch coole Offroad Tripps mit Buggys durch die Canyons machen.
USA Roadtrip Stopp: Bluff
Für uns ging es dann weiter nach Bluff, was wir im Nachhinein auch lieber geändert hätten. Denn von St. George kannst du easy zum Bryce Canyon und über Moab in Richtung Bluff fahren - es dauert nur ein bisschen länger :) Leider fehlte uns aber genau dieser eine Tag, weshalb wir andersherum planten, um das Monument Valley und dessen Scenic Drive nähe Bluff zu sehen. Das gute daran: Von Bluff aus fährt man quasi von Hinten durch das Monument Valley und kann schon früh morgens bei tollem Licht die Highlights erkunden. Ein ganz bekannter Fotospot ist hier der Forrest Gump Point (findest du auch auf unserer Karte).
USA Roadtrip Stopp: Page
Von Bluff ging es dann durchs Monument Valley nach Page. In Page kann man gut und gerne 3-5 Tage verbringen, denn es gibt einiges zu sehen z.B den Antelope Canyon, Canyon X etc. (das haben wir ausgelassen), Horsehore Bend, Glen Canyon Dam, the Mexican Hat und the Wave (für eine Besichtigung musst du ein Lotterie-Los gewinnen, wir haben aber die perfekte Alternative. Dazu gleich mehr.) Ganz unauffällig, neben einer Tankstelle, gibt es den Biidi the Arch - empfehlenswert, wenn du auf dem Weg zum Monument Valley einen Halt einlegen willst (und vielleicht noch tanken musst).
Unser Highlight hier war ein eher unbekannter Spot: The New Wave. Eine mega Alternative zu The Wave, wo wir einen ganzen Nachmittag verbracht haben. Hierfür muss man sich nicht registrieren und auch kein Los gewinnen :)
USA Roadtrip Stopp: Grand Canyon, Kingman & Route 66
Von Page fuhren wir zum Süd Grand Canyon, wo du auch sehr viel Zeit verbringen kannst. Fühlst du dich fit genug, könntest du sogar einen mehrtätigen Trail durch den Canyon gehen. Für uns reichte es nur für einen Abstecher (eine Mahlzeit auf den Parkplätzen der Aussichtspunkte), was aber nicht weniger schön war. Wir können dir empfehlen für diesen Trip einen ganzen Tag einzuplanen, um dir wirklich viel Zeit beim Erkunden zu lassen. Es hat sich so gelohnt! Danach führte unser Weg über die legendäre Route 66 - von Seligman nach Kingsman. Eine Strecke, die leider gar nicht so spektakulär war, wie gedacht :D Dennoch würden wir das Erlebnis jetzt auch nicht missen wollen.
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Besonderheiten auf dem Weg: Joshua Tree & Palm Springs
Von Kingman führte unser Weg durch den Joshua Tree National Park bis nach Palm Springs, wo wir uns das Haus von Marilyn Monrose ansahen. Alles in allem, gibt es auch auf dieser Route einiges zu erkunden :) Bei uns war aber wirklich die Luft raus, weshalb es zwar bewundernd und mit viel Interesse, in Richtung Los Angeles ging.
USA Roadtrip Stopp: Los Angeles
Knapp 4000km später kamen wir dann in Los Angeles an. Ziemlich geschafft von allem, was wir erlebt haben und dennoch sehr glücklich. Und auch die Stadt der Engel konnte uns begeistern - also zumindest ein Teil davon. Die Natur, die Hills mit den "Wanderwegen" und auch die spektakulären Häuser sind wahnsinnig schön! Und auch die Strände mit den atemberaubenden Sonnenuntergängen haben uns umgehauen. Gleichzeitig sprang einem hier die Spanne zwischen arm und reich sehr stark ins Auge. So begegneten wir Menschen, denen es wirklich sehr schlecht zu gingen schien, während am anderen Ende des Strands eine Reality TV Sendung gedreht wurde. Ein komisches Bild für uns. Trotzdem gehört ein Abstecher in der Metropole ja irgendwie dazu.
Unser Highlight und Jacquelines Geburtstagsgeschenk war ein Besuch in den Universal Studios in Los Angeles.
Das war ein grober Fahrplan für deinen Roadtrip an der Westküste der USA - der locker in 3-4 Wochen zu schaffen ist :)
🏨 unser AirBnb ist nicht empfehlenswert, sorry!
Nationalparks auf unserer USA Rundreise
Wir hatten das Glück insgesamt 7 Nationalparks auf unserer USA Rundreise zu besuchen, diese waren:

Death Valley
Valley on Fire
Zion Nationalpark
Monument Valley
Grand Canyon
Kings Canyon
Redwood Nationalpark
Es lohnt sich, solltest du mehrere Nationalparks besuchen wollen, den America the Beauty Pass zu kaufen. Dazu gleich aber mehr. Einige Parks sind keine Nationalparks, sondern gehören zu den Bundesstaaten, weshalb sie nicht im Preis des Passes enthalten sind. In diesem Fall zahlst du für deinen Mietwagen eine (Park-) Gebühr.
Mit dem America the Beauty Pass sparen
Ab Januar 2026 ist der bekannte "America the Beauty“-Jahrespass* für internationale Besucher deutlich teurer. Für ausländische Touristen künftig rund 250 US-Dollar. Der Pass bleibt ab Kaufdatum 12 Monate gültig und ermöglicht weiterhin unbegrenzten Zugang zu über 2.000 US-Bundeserholungsgebieten – darunter alle 63 Nationalparks wie Yellowstone, Yosemite, Grand Canyon oder Zion.
Abgedeckt sind dabei die Eintrittsgebühren für ein privates Fahrzeug beziehungsweise bis zu vier Erwachsene. Neu ab 2026: Der Pass ist erstmals auch digital über Recreation.gov verfügbar und kann direkt nach dem Kauf genutzt werden. Der Pass gilt nicht nur für Nationalparks, sondern auch für Gebiete des National Park Service, US Forest Service, Fish & Wildlife Service, Bureau of Land Management und weiterer US-Behörden.
Nicht enthalten sind die meisten State Parks, Gebiete der Native Americans (indigene Reservate) oder privat geführte Orte, da diese eigene Gebührenstrukturen haben.
Denkt daran, den Pass auszudrucken. Ihr müsst diesen im Auto ersichtlich platzieren.

Kosten USA Westküste Rundreise - unsere realistische Erfahrung
Wir werden in jedem Fall separat eine Gesamtaufstellung unserer Kosten machen, allerdings können wir hier schon sagen, dass ein Roadtrip in der USA finanziell schon intensiv sein kann. Egal, ob es um einen Restaurantbesuch geht oder die Unterkünfte. Vieles kostet einfach mehr Geld, vor allem, da TAX (Steuern) und TIP (Trinkgeld; üblicherweise zwischen 15 - 20%) in Nordamerika üblicherweise nicht auf die ausgestellten Preislisten dargestellt werden.
Unsere realistischen Kosten USA Roadtrip:
Dabei solltest du beachten, dass wir hier wirklich Mid-Budget gereist sind. Das bedeutet, dass wir komfortabel gereist sind, jedoch schon darauf geachtet haben, nicht zu viel Geld auszugeben. Bei den Unterkünften haben wir beispielweise auch durch Haus-und Haustiersittings gespart. Dazu aber mehr in diesem Beitrag: Günstig reisen durch Haus-und Haustiersittings (An diesem Beitrag wird aktuell noch gearbeitet.)
Hotels* & Ferienunterkünfte | realistisch zwischen 50 - 150€ |
Restaurantbesuche je nach Bundesstaat (p.P) | realistisch ab 25€ |
Mietwagen* | realistisch ab 30-50€ |
Aktivitäten* | je nach Standort;z.B L.A Universal Studios 119€ p.P. |
American Beauty Pass (gilt für einen Wagen/ 4 Personen) | 250$ |
FAQ USA Westküste Rundreise 2026
Wie läuft die Einreise in die USA 2026?
Für uns lief über den Landweg alles ganz easy ab :) Wir wurden freundlich von den Beamt*innen kontrolliert. Mit ESTA und in unserem Fall dem Formular I90 lief alles gut - es war nur teurer als erwartet. Dazu aber mehr in unserem Beitrag: USA Einreise 2026.
Wie lange wart ihr in den USA?
Wir waren insgesamt um die zwei Monate in den USA. Effektiv gereist sind wir aber um die vier Wochen.
Wie viel kostet ein Rundtrip in USA mit dem Mietwagen?
Wir lieben es Mid-Budget zu reisen. Allerdings sind Kosten sehr individuell. Wenn du mit Hostels, Bus und Bahn unterwegs bist, solltest du mit etwa 50€ - 100€ pro Tag rechnen. Wenn du so wie wir, gerne im eigenen Zimmer schlafen möchtest, auch mal etwas Essen gehst und einen Mietwagen möchtest, solltest du schon mit 150€-250€ pro Tag rechnen. Durch Haus-und Haustiersits konnten wir uns ein wenig Geld sparen.
Welche Städte würdet ihr nicht noch einmal bereisen?
Da wir uns mit dieser Reise einen Traum erfüllt haben, würden wir bei unserem ersten USA Roadtrip wahrscheinlich jede Stadt noch einmal anschauen :D Am besten hat uns aber Seattle gefallen. Einfach aufgrund der Umgebung und dem allgemeinen Vibe der Stadt. Las Vegas konnte uns dagegen gar nicht begeistern. Vielleicht würden wir die Stadt noch einmal besichtigen, um einige Shows zu besuchen.
Ist die USA gefährlich?
Ganz klar, nein. Nicht mehr und auch nicht weniger als andere Länder - so unsere Erfahrung. Wir würden sagen, dass du mit gesundem Menschenverstand relativ normal (auch nachts) unterwegs sein kannst. In Großstädten solltest du bestimmte Ecken meiden, aber das stellen wir auch noch in unseren Städteguides da.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Roadtrip in der USA?
Für uns gibt es keine perfekte Zeit. Im Allgemeinen sprechen die Menschen von der Hauptsaison im Frühjahr und Herbst. Wir waren im Winter vor Ort und trotz einiger Einschränkungen, empfanden wir das Wetter als sehr angenehm :)
Zusammenfassend zur USA Westküste Rundreise 2026
Für uns ist mit dieser Rundreise ein riesiger Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Und auch wenn wir aufgrund der Reisezeit vielleicht nicht alles so bereisen konnten, wie gewollt, sind wir mega happy, dass wir es überhaupt sehen konnten! Wir legten 4000km zurück, besuchten Städte und erlebten die Landschaften der USA - was in vier Wochen wirklich machbar ist! Kostengünstig wird es leider nicht, aber jede oder jeder Reisende ist sich dessen bei einem Land wie Amerika wahrscheinlich bewusst.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachreisen ✈️












































































































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