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Derzeit in die USA Reisen? - unsere Erfahrung 2026

  • Autorenbild: Jacqueline
    Jacqueline
  • vor 3 Tagen
  • 15 Min. Lesezeit

Die USA standen schon lange auf unserer Bucketlist, waren aber einfach immer zu teuer gewesen. Durch Zufall tat sich im Jahr 2026 für uns eine Möglichkeit auf, welche wir sofort ergriffen. Wir freuten uns auf Nationalparks, endlose Roadtrips, riesige Städte und dieses typische „Amerika-Gefühl“, das man irgendwie nur aus Filmen kennt. Gleichzeitig hatten wir vor unserer Reise aber auch ziemlich viele Fragezeichen im Kopf.


Wie streng ist die Einreise aktuell wirklich? Ist die Sicherheitslage in den USA tatsächlich so schlimm, wie man oft hört?Kann man momentan entspannt durch die USA reisen oder sollte man lieber warten? Vor allem durch Social Media und Nachrichten bekommt man schnell das Gefühl, dass eine Reise in die USA kompliziert oder sogar gefährlich geworden ist. Genau deshalb möchten wir in diesem Beitrag ganz ehrlich unsere persönlichen Erfahrungen aus dem Jahr 2026 mit dir teilen.


Wir sprechen darüber, wie unsere Einreise ablief, wie sicher wir uns vor Ort gefühlt haben, welche Herausforderungen uns überrascht haben und worauf du bei deiner Reiseplanung unbedingt achten solltest. Außerdem teilen wir unsere Erfahrungen zu Themen wie Roadtrips, Nationalparks, Kosten, Sicherheit, Krankenversicherung und dem ganz normalen Alltag in den USA.

Denn eines können wir schon vorweg sagen: Die USA haben uns gleichzeitig begeistert, überrascht und manchmal auch leicht überfordert. Genau das macht eine Reise dorthin aber irgendwie auch so besonders :)


Solltest du derzeit in die USA Reisen wollen?

Das ist unserer ehrliche Erfahrung 2026.


USA Valley of Fire

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Pinterest USA Derzeit Einreise Erfahrung
diekohliesreisen USA Roadtrip

Einreise USA aktuell 2026


Die Einreise in die USA war für uns ehrlicherweise einer der spannendsten Momente der gesamten Reise. Gerade durch Social Media und Erfahrungsberichte liest man vorher ja ständig, wie streng und unangenehm die Immigration sein soll. Deshalb waren wir vorab definitiv etwas nervös.


Im Endeffekt lief bei uns aber alles deutlich entspannter ab, als wir erwartet hätten.

Du solltest aber wissen: Die USA nehmen ihre Einreisebestimmungen sehr ernst. Das beginnt bereits beim ESTA-Antrag und endet bei den Fragen der Grenzbeamten vor Ort. Wichtig ist vor allem, dass du ehrlich antwortest, ruhig bleibst und deine Unterlagen griffbereit hast.


Auf dem Landweg von Vancouver nach Seattle - unsere Erfahrung zur USA Einreise 2026


Unsere Einreise erfolgte tatsächlich nicht per Flugzeug, sondern auf dem Landweg von Vancouver nach Seattle, was nochmal eine ganz andere Erfahrung war. Wir fuhren mit dem Schnellzug 'Amtrak', wobei wir einiges vergessen hatten ... Also bei unserer Einreise lief einiges schief. Und dennoch blieb der Beamte sehr freundlich!


Vor Ort wurden unsere Reisepässe geprüft, Fingerabdrücke genommen und die typischen Fragen gestellt:

  • Warum reist ihr in die USA?

  • Wie lange bleibt ihr?

  • Wohin geht eure Reise?

  • Habt ihr Rück- oder Weiterflüge?

  • Was arbeitet ihr?

  • Wie viel Geld habt ihr dabei?


Beantworte die Fragen wahrheitsgemäß und gib' an, was du in die USA einführst! Bei uns wurde im Zug jedes Produkt kontrolliert und wir verloren auch ein paar Kartoffeln :) Ein Glück war uns für das Mitführen aber keiner böse.


USA Checkliste: Wichtige Dokumente

Damit bei der Einreise alles möglichst entspannt läuft, solltest du folgende Dinge unbedingt dabeihaben:



Das nimmt am Ende unglaublich viel Stress aus der Reiseplanung :)


Du willst mehr zur USA Einreise 2026 lesen?



In diesem Beitrag teilen wir all unsere Erfahrungen zur Einreise in die USA über den Landweg. Welche Dokumente du benötigst, wie es ablief und unsere Gefühle dabei.


Route 66 Rundreise USA

Haben wir uns in der USA sicher gefühlt?


Diese Frage wird uns tatsächlich beim Reisen extrem oft gestellt. In jedem Land, das wir bisher gesehen haben, kamen Fragen der Unsicherheit von anderen auf. Speziell von unseren Familien. Selbstverständlich haben wir auch immer Respekt vor uns unbekannten Ländern, allerdings wollen wir nicht alles glauben, was die Medien uns erzählen. Wir versuchen uns ein eigenes Bild zu machen :) Was nicht bedeutet, das wir uns vor den Reisen nicht nformieren. Als wir über Nordamerika sprachen und uns mit einer Reise auf den Kontinent näher befassten, hatten wir ein gemischtes Gefühl. Vor allem bezüglich der Einreise und den Städten.


Nach mehreren Monaten unterwegs würden wir heute aber sagen: Die Realität ist deutlich differenzierter.


Großstädte vs Nationalparks

Der größte Unterschied war für uns definitiv zwischen den Großstädten und den Nationalparks spürbar.

In Städten wie Los Angeles, San Francisco, Seattle oder teilweise auch Las Vegas wurden wir deutlich häufiger mit Themen wie Obdachlosigkeit, Drogenproblemen oder angespannten Vierteln konfrontiert. Die Klassenunterschiede sind extrem spürbar, was für uns auch einfach traurig war. Gerade bestimmte Straßen oder Stadtteile können dort innerhalb weniger Minuten ein komplett anderes Sicherheitsgefühl vermitteln. Teilweise standen plötzlich Zelte entlang ganzer Straßenzüge oder Menschen verhielten sich sichtbar komisch. Das war für uns anfangs definitiv ungewohnt.


In den Nationalparks dagegen fühlten wir uns extrem sicher. Dort ging es eher um Natur, Ruhe und dieses typische Roadtrip-Gefühl. Die größte „Gefahr“ waren dort manchmal eher Tiere, abgelegene Straßen oder stundenlange Distanzen ohne Tankstelle oder Empfang. Trotzdem würden wir sagen: Die USA fühlten sich für uns selten dauerhaft gefährlich an, sondern eher situativ. Man merkt relativ schnell, welche Gegenden entspannt sind und welche man vielleicht lieber meiden sollte :) Ähnlich wie in allen Reisegebieten der Welt.

Unterschiede je nach Region


Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten und Regionen sind wirklich extrem.

Während Orte in Utah, Arizona oder Nationalparkregionen oft sehr ruhig, freundlich und entspannt wirkten, hatten manche Großstädte an der Westküste eine deutlich angespanntere Atmosphäre.

Klar, die Menschen sind sehr lieb und freundlich. Dennoch merkte man, wie oben schon erwähnt, den Unterschied von arm und reich extrem. Besonders in Teilen von Los Angeles oder San Francisco haben wir Situationen erlebt, die uns teilweise überrascht oder kurzzeitig auch verunsichert haben. Ein Mann ging verkleidet als Serienmörder (Freitag der 13) durch die Straßen. Es wurde viel herumgeschrien oder auch mit heruntergelassener Hose durch die Straßen spaziert. Die Menschen waren nie übergriffig, dennoch war es ein komisches Gefühl. Andere Regionen wiederum wirkten unglaublich ordentlich, ruhig und fast schon idyllisch. Gerade kleinere Orte rund um Nationalparks fühlten sich oft sehr sicher an. Wir wiederholen uns :D.


Deshalb würden wir aber sagen: Die Sicherheitslage hängt in den USA extrem davon ab,

  • wo du dich befindest,

  • zu welcher Uhrzeit,

  • und wie gut du dich vorbereitest.


Wie schlimm ist es derzeit wirklich in den USA ?


Ja, du solltest Demonstrationen meiden, dich in jedem Fall an die Regeln halten und natürlich kann es passieren, dass du mit Behörden in Kontakt kommst (es gibt nunmal neue Regelungen). Uns ist das in den zwei Monaten nicht passiert! Es ist nicht so schlimm, wie das Thema derzeit aufgebauscht wird (Stand 2026 Februar/März).


Viele Videos im Internet zeigen natürlich vor allem extreme Situationen, problematische Viertel oder einzelne Vorfälle. Dadurch entsteht schnell ein sehr negatives Bild. Gleichzeitig gibt es diese Probleme durchaus: Obdachlosigkeit, Drogenkrisen oder Kriminalität sind in manchen Städten sichtbar präsenter als in Europa. Trotzdem bedeutet das nicht automatisch, dass eine USA-Reise unsicher ist.

Wir würden es eher so beschreiben: Die USA verlangen einfach etwas mehr Aufmerksamkeit und gesunden Menschenverstand. Ähnlich wie in anderen großen Ländern weltweit solltest du:

  • nachts nicht überall alleine herumlaufen,

  • bestimmte Viertel meiden,

  • keine Wertsachen offen liegen lassen,

  • und dich vorher etwas informieren.


Mit guter Vorbereitung fühlten wir uns die meiste Zeit absolut wohl :)


Sicherheitslage USA 2026 – unsere ehrliche Erfahrung


Die USA haben uns gleichzeitig begeistert und manchmal überrascht. Das Land ist unglaublich vielfältig, wunderschön und voller beeindruckender Natur. Gleichzeitig sieht man dort aber auch gesellschaftliche Probleme, die man in Europa oft weniger direkt wahrnimmt. Trotzdem würden wir die USA jederzeit wieder bereisen. Gerade auch, weil die Menschen an der Westküste so freundlich waren!


Deinen eigenen USA Roadtrip planen - unsere Route


Die Westküste der USA hat uns in vielerlei Hinsicht beeindruckt. Falls du lesen willst, welche Stopps wir gemacht haben und mehr Erfahrungen und Tipps zu deinem USA Urlaub willst, können wir dir unseren Beitrag dazu empfehlen.


Monument Valley USA Rundreise

Ist ein USA Roadtrip gefährlich?


Ein Roadtrip durch die USA (bzw. einen kleinen Mini-Teil der USA :D ) gehört für viele wahrscheinlich zu den größten Reiseträumen überhaupt und wir können absolut verstehen warum. Vorher hatten wir stets davon geträumt einzelne Städte oder Orte der USA zu besichtigen. Eine USA Rundreise schien uns einfach finanziell unmöglich. Nachdem wir jetzt aber unseren Roadtrip an der Westküste vollendet haben, müssen wir sagen, dass sich jeder Cent gelohnt hat. (Zu den Kosten schreiben wir derzeit ebenfalls an einem Beitrag für dich.) Dieses Gefühl von endlosen Straßen, riesigen Landschaften und kompletter Freiheit ist wirklich etwas Besonderes. Natürlich spielt dabei aber auch die Sicherheit eine riesige Rolle. Denn durch Städte und auf teilweise unbefahrenen Straßen sowie beinahe leeren Ortschaften, begleitete uns manchmal auch ein Unbehagen. Vor allem in San Francisco war es mit dem Mietwagen schwer.


Aber, und das müssen wir hier wirklich hervorheben, grundsätzlich haben wir uns auf unserem Roadtrip sehr sicher gefühlt. Gleichzeitig gibt es aber einige Dinge, die man in den USA definitiv beachten sollte!


Mietwagen in den USA - unsere Tipps beim Autofahren


Das Autofahren selbst empfanden wir überraschend anders. Beispielweise halten alle Fahrenden an einem Stoppschild. Nicht wie gewohnt, gilt nicht rechts vor links, sondern derjenige, der zuerst am Stoppschild stand darf auch als erstes fahren! Uns kamen die Fahrenden häufig gestresst vor. Es wurde gedrängelt (aber nicht wie in DE gehupt). Gleichzeitig wurde meist viel zu schnell gefahren (weit über dem Tempolimit) - so zumindest unsere Erfahrung :)) Wir müssen aber auch sagen, dass die Straßen breit gebaut sind (viel breiter als in DE), gut ausgebaut und meist in Nationalparks etc. auch wieder sehr gesitteter Verkehr herrscht.


Was zusätzlich ungewohnt sein kann:

  • riesige Fahrzeuge,

  • mehrspurige Highways,

  • und teilweise extrem lange Fahrzeiten.


In Großstädten wie Los Angeles kann Autofahren dagegen schnell stressig werden. Dort herrscht teilweise dichter Verkehr und man verbringt gefühlt Stunden auf riesigen Freeways oder auch in der Stadt!

Unser Tipp: Plane lieber weniger Strecke pro Tag ein, als du denkst. Die USA wirken auf Karten oft kleiner, als sie tatsächlich sind.

Wichtig! Auf Reisen können Versicherungen eine große Rolle spielen. Für uns war es vor der Langezeitreise wichtig, nicht nur gesundheitlich abgesichert zu sein, sondern auch für jeden anderen Fall der Fälle. Das legen wir dir ebenfalls nahe, sodass dir auf Reisen nichts passieren kann. Auch in diesen Zeiten nicht: Gut versichert auf Reisen - sei bestens vorbereitet!
Arizona Ortsschild USA Rundreise

USA Rundreise mit dem Mietwagen?


Können wir vor allem im Winter empfehlen. Wir entschieden uns aufgrund der Wetterbedingungen gegen einen Camper (viel zu kalt) und nahmen einen Mietwagen. Das war die beste Entscheidung (vor allem, wenn du auch Großstädte besichtigen willst) und können wir auch dir wirklich ans Herz legen! Hier findest du sehr günstige Mietwagen für die USA.



Derzeit in die USA Reisen? - Wildlife & abgelegene Regionen


Das Wildlife


Neben der derzeitigen Sicherheitslage, die viele bei einer Reise in die USA wissen wollen, gibt es weitere Dinge, du beachten solltest. Ein Thema, das viele unterschätzen, ist Wildlife. Gerade in Nationalparks oder abgelegenen Regionen kann dir wirklich alles begegnen:


  • Hirsche,

  • Elche,

  • Bären,

  • Coyoten,

  • Schlangen,

  • Skorpione,

  • oder sogar Bisons.


Besonders in der Dämmerung wird das schnell gefährlich. Tiere laufen teilweise plötzlich auf die Straße und bei den hohen Geschwindigkeiten bleibt oft kaum Reaktionszeit. Elche konnten wir auf unserer Route von Grants Pass nach San Francisco sehen (ein Glück am Straßenrand :D). In Santa Clarita (nahe Los Angeles) haben wir zwei Wochen in einem RV übernachtet und beim Wandern einige Coyoten schreien hören. Und eine Schlange lief uns ebenfalls über den Weg :)


Deshalb würden wir empfehlen:


  • nachts möglichst vorsichtig fahren

  • Warnschilder ernst nehmen.

  • Beim Wandern nicht vom Weg abkommen

  • auf die Umgebung achten.


In Nationalparks gilt außerdem: Tiere niemals füttern oder ihnen zu nahe kommen!

Elche am Straßenrand USA

Tierbegegnungen können auch anders ablaufen!


Gerade auf Reisen kann viel passieren. Davon können wir ein Lied singen, schließlich war Jacqueline ganze zweimal im Krankenhaus in 9 Monaten. Deshalb ist eine Auslandskrankenversicherung so wichtig. Wir haben uns für die YoungTravellers* entschieden und sind sehr happy mit unserer Entscheidung!



Abgelegene Regionen

Death Valley abgelegen

Was uns wirklich überrascht hat: Wie unfassbar abgelegen manche Regionen in den USA sein können.

Gerade in Bundesstaaten wie Utah, Arizona, Nevada oder Montana kann es passieren, dass du stundenlang keinen Handyempfang, keine Tankstelle, kein Restaurant und teilweise kaum andere Autos siehst. Vom Death Valley nach Las Vegas waren wir ganz allein mitten im Nirgendwo, da haben wir zum ersten Mal verstanden, was absolute Stille ist :) Sehr schönes Gefühl, aber auch beängstigend :D Denn ohne Handyempfang etc. gibt es Meilenweit keine Hilfe, solltest du ein Problem haben.

Genau das macht einen USA Roadtrip zwar unglaublich besonders, gleichzeitig sollte man das aber nicht unterschätzen.


Das sollte auf deinem USA-Roadtrip nicht fehlen!

🥤 immer genug Wasser dabeihaben (wir lieben unsere wiederverwendbaren Thermoflaschen*)

☕️ tragbare Kaffeemaschine* und Tassen*

🥨 Snacks einpacken (unsere faltbaren Plastikboxen*)

🍴Besteck* für dein Essen

🗺️ Offline-Karten herunterladen bei Apple Maps oder Google Maps

⛽️ nie mit fast leerem Tank weiterfahren

🧴 Sonnencreme, denn die Sonne kann knallen :)

⛱️ Mikrofaserhandtücher* (In manchen Nationalparks kann´s auch Flüsse etc. geben)

🎫 America Beauty Pass (dein Zutritt zu all den Nationalparks)


Derzeit in die USA Reisen? - Natur & Umweltgefahren


Die USA sind für uns landschaftlich wahrscheinlich ein sehr beeindruckendes Land. Genau diese riesige und oft wilde Natur bringt aber auch einige Umweltgefahren mit sich, die man bei einer Reise, besonders bei einem Roadtrip, definitiv nicht unterschätzen sollte. Wir haben uns vorab nicht informiert, uns wurde aber von Einheimischen gleich mal etwas beigebracht :D


Je nach Region können dich komplett unterschiedliche Bedingungen erwarten:


  • extreme Hitze in der Wüste,

  • Schnee in den Bergen,

  • Waldbrände,

  • Tornados,

  • Überschwemmungen

  • oder starke Stürme.


Das klingt erstmal dramatisch, gehört in den USA aber vielerorts einfach zum Alltag dazu. Wichtig ist vor allem, dass du dich vorher informierst und aktuelle Warnungen ernst nimmst. In unserem Fall, gab es rund um Kalifornien Waldbrände (und das Mitte März!!!!) und im Februar vielerorts Schnee sowie Schneestürme, weshalb wir unsere Pläne auch leider kurzfristig ändern mussten. Mehr dazu in unserem kompletten USA Rundreise Beitrag.


Waldbrände in Kalifornien & Nationalparks


Gerade im Westen der USA, vor allem in Kalifornien, spielen Waldbrände mittlerweile leider eine große Rolle. Besonders in den Sommermonaten kann es durch Trockenheit, starke Hitze und Wind schnell zu sogenannten Wildfires kommen. Auch Nationalparks sind davon teilweise betroffen. Straßen können kurzfristig gesperrt werden, Wanderwege geschlossen sein oder ganze Regionen zeitweise evakuiert werden. Selbst wenn das Feuer weit entfernt ist, kann Rauch die Luftqualität massiv beeinflussen.

Wir selbst haben während unserer Reise einmal Rauchwolken gesehen und gemerkt, wie präsent das Thema dort mittlerweile geworden ist. Gleichzeitig hatten wir aber nie das Gefühl von Panik vor Ort. Die USA sind extrem organisiert, wenn es um Warnsysteme, Straßensperrungen und Sicherheitsmaßnahmen geht. Gerade bei Roadtrips solltest du deine Route niemals komplett starr planen, da sich Situationen manchmal kurzfristig ändern können.


Diese Apps & Warnsysteme können helfen:


  • Google Maps für aktuelle Straßensperrungen

  • Air Quality Apps wegen Rauch & Smog

  • Wetterapps für Hitze & Stürme (hier benutzen wir Apple)

  • Nationalpark-Apps mit aktuellen Warnungen (NPS Apps)


Bezahlen in den USA - Preise, Steuern und Co.


Gefahren lauern in jedem Fall auch bei der Bezahlung im Alltag :D Angefangen bei den Preisen im Supermarkt oder im Restaurant, bis hin zum Tanken oder die Unterschiede je nach Staat sowie die Trinkgeldpauschale, bei den Preisen in Geschäften oder auch in Restaurants. Die Bundesstaaten (bis auf Alaska, Delaware, Montana, New Hampshire und Oregon) erheben eine Steuer auf die Produkte, wie in DE auch die MwST. Allerdings werden diese erst an der Kasse zu dem Einkaufspreis dazuaddiert. Das ist anfänglich ein wenig verwirrend. Die Steuer liegt zwischen 2-8% je nach Bundesstaat. So war das Einkaufen im Supermarkt oder generell in Geschäften meist sehr teuer :D Da wir immer vergaßen die TAX (Steuer) auf den jeweiligen Preis zu addieren. In Restaurants wird´s dann noch komplizierter, so finden wir. Je nach Bundesstaat erhebt der Staat eine Steuer von bis zu 7%, zzgl. dürfen Countys (Landkreise) ebenfalls eine Steuer erheben. Und dann kommen natürlich noch die 15-20% Trinkgeld dazu. Ob die "Servicepauschale" obligatorisch ist wird meist ausgeschildert (sehr klein im unteren Bereich der Menükarte :)).


Generell kannst du aber immer (selbst gaaaanz weit draußen in Utah oder Arizona) mit der Kreditkarte bezahlen. Immer funktioniert hat hierbei die AMEX (die wir nur bedingt empfehlen, da sie wirklich sehr hohe Kosten hat). Unsere anderen Kreditkarten funktionierten aber meist ebenfalls.


Wie bezahlst du in den USA?


Eine Kreditkarte würden wir für eine USA Reise inzwischen wirklich als Pflicht ansehen.


Warum?

  • Hotels verlangen oft eine Kreditkarte als Sicherheit

  • Mietwagen* funktionieren fast nur mit Kreditkarte

  • viele Tankstellen akzeptieren Debitkarten nicht

  • manche Automaten benötigen eine echte Credit Card (deshalb wurde uns die AMEX mehrfach empfohlen)

  • Kautionen werden häufig geblockt


Wir setzen immer auf ein paar Kreditkarten und teilen die Erfahrung und Tipps in unseren Beiträgen: Kreditkarten im Ausland und Auslandseinsatzgebühren vermeiden.


Tipp: Du solltest auf jedenfall immer top aktuell prüfen, welche Kreditkarten keine Auslandseinsatzgebühren verlangen. Das kannst du ganz easy bei Check 24 ganz unabhängig vergleichen.*


Mobile Daten in den USA


Für jede unserer Reisen suchen wir nach Internet. Natürlich, wir verdienen als Blogger und auf TikTok damit ja auch Geld. Und gerade auf unserer USA-Reise war uns mobiles Internet für die Nationalparks oder auch in Städten besonders wichtig. Straßensperrungen, Wettersituationen und so weiter, können in den Apps oder auch bei Google ohne Internet manchmal nicht aktualisiert werden. Außerdem suchten wir mit unseren mobilen Daten auch Restaurants oder Tankstellen :) Wir empfehlen deshalb immer mobiles Internet zu kaufen.


Hierfür gibt es zwei Varianten:


eSIM


Wir lieben mittlerweile E-SIM Karten und würden sie auf Reisen ehrlich gesagt kaum noch missen wollen. Der große Vorteil: Du musst keine physische SIM-Karte mehr kaufen oder in dein Handy einsetzen. Stattdessen handelt es sich um eine digitale SIM, die du ganz einfach online aktivierst. Besonders praktisch ist das natürlich, wenn dein Handy Dual-SIM-fähig ist. Das bedeutet, dass du deine deutsche SIM-Karte einfach im Handy lassen kannst und zusätzlich eine Reise-E-SIM nutzt. So bleibst du weiterhin über deine normale Nummer erreichbar und hast gleichzeitig mobiles Internet im Reiseland. Für uns ist genau das inzwischen ein absoluter Gamechanger beim Reisen. Gerade nach einem langen Flug fanden wir es unglaublich angenehm, direkt nach der Landung Internet zu haben und nicht erst noch am Flughafen nach einer SIM-Karte suchen zu müssen. Wichtig ist nur, dass du vor deiner Reise kurz überprüfst, ob dein Smartphone eSIM unterstützt. Die meisten neueren iPhones sowie viele aktuelle Android-Geräte können das inzwischen problemlos :)


Mobile Daten USA

Der beste E-SIM Anbieter für deine Nordamerika-Reise!


Wir lieben MobiMatter*, vor allem wegen der guten Preise und des unglaublichen Empfangs! Selbst in Roatán (Honduranische Insel) hatten wir besseres Netz als Starlink :D Und in Utah, mitten im Nirgendwo, lies es uns auch sehr selten im Stich :)


Weitere Vorteile:

  • easy Datenvolumen nachbuchen in der App

  • fast überall möglich

  • bestes Preis-Leistungs-Verhältnis in der Branche



Roadtrips auch ohne Internet möglich?


Wie oben schon erwähnt, für uns wäre es ohne Internet nichts gewesen :) Wir wollten unsere Eltern erreichen und selbstverständlich auch im Notfall reagieren können. Für die Navigation würden wir dir es aber ebenfalls empfehlen! In den Nationalparks oder State Parks der USA erhältst du zwar bei jedem Eintritt auch meist eine physische Map ebenso gibt es ein Visitor Center, bei dem du dich über die genauen Routen-Informationen etc. erkundigen kannst. Dennoch war es uns wichtig, auch die Aktualisierungen in den Wetter-Apps mitzukriegen. Wir finden, gerade Internet gibt einem auf einem Roadtrip sehr viel mehr Sicherheit.


Bei Städtetrips ist es simpler :) In den USA gibt es wirklich sehr viel kostenloses WIFI (in Restaurants, Shopping-Centern etc.). Solltest du dich also gegen eine E-SIM oder mobile Daten für dein Handy entscheiden, würden wir dir aber zur Sicherheit deiner Daten eine VPN* empfehlen.


FAQ zu Derzeit in die USA Reisen?


Ist die Einreise in die USA derzeit sicher?

Wir können in diesem Fall bloß von uns und unseren Erfahrungen sprechen. Wir sind per Zug von Vancouver nach Seattle gefahren, und somit über den Landweg in die USA gereist. Für uns war die Einreise in die USA 2026 alles andere als schlimm! Ganz im Gegenteil. Alle waren sehr höflich :)

Ja, die USA kontrollieren streng und stellen einige Fragen bei der Immigration, gleichzeitig lief bei uns aber alles sehr organisiert und problemlos ab. Wichtig ist vor allem, dass deine Unterlagen stimmen und du ehrlich antwortest.


Mehr zur Einreise gibt es auch hier: USA Einreise Erfahrung 2026

Reicht ein ESTA für die USA Einreise aus?

Für die meisten touristischen Reisen: ja. Vor allem, wenn du bloß 90 Tage bleibst. :) (Außer du reist über den Landweg oder per Schiff ein. Dann benötigst du zusätzlich das Formular i90.)

Ist die USA aktuell sicher für Reisende?

Unserer Erfahrung nach ja. Allerdings kommt es stark auf die Region an. Nationalparks, kleinere Orte und viele Roadtrip-Strecken fühlten sich für uns sehr sicher an. In manchen Großstädten sollte man dagegen etwas aufmerksamer unterwegs sein.

Brauche ich für die Sicherheit meiner Daten eine VPN?

Wir empfehlen dir, vor allem wenn du dich gerne in öffentliche Netzwerke einloggst, eine VPN*. In den USA gibt es wirklich sehr viel kostenloses WIFI (in Restaurants, Shopping-Centern etc.). Solltest du dich also gegen eine E-SIM oder mobile Daten für dein Handy entscheiden, würden wir dir aber zur Sicherheit deiner Daten eine VPN* empfehlen.

Braucht man unbedingt eine Kreditkarte?

Definitiv ja. Gerade für Hotels, Mietwagen, Tankstellen oder spontane Zahlungen ist eine Kreditkarte in den USA fast unverzichtbar. In unserem Beitrag darüber geben wir dir Tipps und teilen unsere Erfahrungen zu den jeweiligen Kreditkarten, die wir immer dabei haben: Kreditkarten auf Reisen - unsere Lieblinge!

Zusammenfassend – Derzeit in die USA reisen? Unsere Erfahrungen 2026


Nach unserer Reise würden wir ganz klar sagen: Ja, eine Reise in die USA lohnt sich auch 2026 definitiv noch. Gleichzeitig würden wir aber auch ehrlich sagen, dass sich das Land teilweise anders angefühlt hat, als wir es vorher erwartet hatten. Die USA können überwältigend, teuer, chaotisch und manchmal auch anstrengend sein. Gleichzeitig haben sie uns aber auch unglaublich beeindruckt. Vor allem die Nationalparks, die riesigen Landschaften, das Roadtrip-Feeling und diese unfassbare Weite bleiben für uns unvergesslich! Trotzdem hatten wir die meiste Zeit das Gefühl, in einem unglaublich faszinierenden Reiseland unterwegs zu sein. Unser wichtigster Tipp wäre deshalb: Lass dich vor deiner Reise nicht zu sehr von Social Media oder negativen Schlagzeilen verunsichern. Informiere dich gut, plane ein wenig voraus und reise mit gesundem Menschenverstand. Dann kann eine USA Reise wirklich eines der beeindruckendsten Abenteuer überhaupt werden :)


Wenn wir an unsere Zeit in den USA zurückdenken, denken wir nicht zuerst an Kontrollen oder Stress. Sondern an dieses besondere Gefühl von Freiheit, das man dort irgendwie überall spürt :)


Wir wünschen dir viel Spaß bei deiner Reise ✈️


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Jacqueline und Hilmar die kohliesreisen

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